Presseinformation des LDK: Am 4. Juli 2026 wurden die Gemeinde Hüttenberg und die Stadt Allendorf (Lumda) neben zehn weiteren Kommunen aus ganz Hessen im Rahmen der Sommertour des Heimatministers Ingmar Jung vom Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Hünfelden-Mensfelden feierlich als neuer Förderschwerpunkt im hessischen Dorfentwicklungsprogramm anerkannt. Mit dieser Entscheidung würdigt das Land Hessen die beiden Kommunen, die durch Haltung, Engagement und strategische Weitsicht überzeugen.
Dr. Florian Warburg von der Abteilung für den ländlichen Raum für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Gießen hielt die Laudatio. Er würdigte das Engagement und den Einsatz beider Kommunen bei der Erstellung der Bewerbung im vergangenen Jahr. „Sowohl Allendorf als auch Hüttenberg haben ihre Bürgerinnen und Bürger mitgenommen, Schwerpunkte gesetzt, Ziele ins Visier genommen und konkrete Maßnahmen erarbeitet. Wir gratulieren den beiden Kommunen herzlich und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in der Umsetzung der Ideen und Vorhaben in den nächsten sechseinhalb Jahren.“
Hüttenberg: Aus zweien wird ein Ganzes
Der aus Hochelheim und Hörnsheim hervorgegangene Ortsteil Hüttenberg im Lahn-Dill-Kreis zeigt eindrucksvoll, dass Identität gestaltet werden kann: durch Räume, durch Beteiligung und durch das bewusste Zusammenführen dessen, was historisch getrennt war. Die Konzentration auf einen Ortsteil ist dabei ein starkes Bekenntnis zum Zusammenwachsen – räumlich, sozial und kulturell. Mit der Entwicklung einer „Neuen Mitte“ sowie dem Fokus auf modernen Wohnraum im historischen Ortskern setzt Hüttenberg klare, zukunftsorientierte Schwerpunkte. Die Hüttenberger Hoftore sind neben Handkäse und Handball als kulturelles Erbe und identitätsstiftende Architektur weit über die Gemeinde hinaus bekannt. Dank intensiver Bürgerbeteiligung, engagierter Diskussionen und einer gemeinsamen Vision hat Hüttenberg eine klare Vision für die Zukunft: Geschichte bewahren und Zukunft gestalten.
Besonders hervorgehoben wurde die intensive Bürgerbeteiligung: Ortsrundgänge, Workshops und ein offener Dialog prägten die Erstellung des Kommunalen Entwicklungskonzepts (KEK).
Auch Heimatminister Ingmar Jung gratulierte Allendorf und Hüttenberg zur Aufnahme in das Programm und würdigte die Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Ehrenamtliche und die Verwaltung, deren gemeinsames Engagement diesen Erfolg möglich gemacht hat.
